Im neuen Zuhause

Wir legen den Grundstein für einen sozialen Welpen. Alles Weitere liegt bei euch. Liebevolle, konsequente Erziehung die ersten 2 Jahre und ihr habt einen wundervollen Partner an eurer Seite. Der Welpe wird immer wieder testen, was er darf (wer Kinder hat, kennt das ;-) ), dranbleiben, nicht nachgeben.

Im neuen Zuhause:
Als erstes lasst ihr den Welpen am besten zum Lösen in den Garten (dieser sollte eingezäunt sein). Danach die Räume im Haus/in der Wohnung zeigen, die für den Welpen zugänglich sein dürfen. Den Welpen hierfür gerne  auf den Arm nehmen, um ihm Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
Den Ruheplatz und den Trinknapf zeigen. Auf den Ruheplatz das Handtuch mit Geruch der Hündin/Geschwister und das Kuscheltier legen. In den ersten Tagen den Welpen in Ruhe ankommen lassen, mit ihm spielen, kuscheln, aber auch erste Regeln und Grenzen aufzeigen. Das Spiel mit den Händen, Armen, Hosenbeinen und Haaren des Menschen ist verboten und muss von Anfang an unterbunden werden. Nach ein paar Tagen kurze Ausflüge mit dem Welpen unternehmen (Abschalttraining), Kommandos üben und Spiele mit den Futterdummy einbauen. Kurze Spaziergänge erst nach 2- 3 Wochen Eingewöhnung. Dem Welpen immer wieder Pausen und Ruhezeiten gönnen und nicht überfordern (aber auch nicht unterfordern).

 
Die ersten Wochen sollte der Welpe in der Nähe eines Menschen schlafen. Wenn er nicht mit in die Schlafräume darf, dann bitte einen Schlafplatz neben ihm einrichten. Auch nachts muss der Welpe 1- 2x  zum Lösen raus. Tagsüber muss er ca. alle 1,5 - 2 Stunden rausgelassen werden und immer nach dem Fressen, Schlafen und Spielen.
Es dauert meist 2- 3 Monate eh der Welpe länger aushält. Kleine Malheure werden in den ersten Wochen öfters passieren. Bitte nicht mit dem Welpen schimpfen oder ihn womöglich mit der Nase "reintunken". Diese Erziehungsmaßnahmen sind weit überholt und verunsichern den Welpen nur grundlos. Am besten kommentarlos wegwischen und den Welpen draußen nach Erledigung der kleinen und großen Geschäfte überschwänglich loben!
 
Regeln und Grenzen müssen für alle klar sein und konsequent eingehalten werden! Soll der Welpe nicht auf das Sofa, so muss das auch immer eingehalten werden und nicht mal so mal so. Das versteht der Hund nicht! Auch Kinder müssen sich an gewisse Regeln in Bezug auf den Hund halten! Der Hund braucht einen festen Rückzugsort. An seinem Schlafplatz/ auf seiner Decke wird der Hund in Ruhe gelassen und sollte nicht von den Kindern gestört werden! Auch beim Fressen darf der Hund nicht von den Kindern gestört werden.

Während der Sozialisierungsphase (bis ca. 16. Woche) sollte mit dem Welpen in kleinen Schritten viel unternommen werden. Diese Zeit ist sehr prägend für den Welpen und hier wird unheimlich viel gelernt. Auch die Grundkommandos sollten hier beigebracht werden. Das Alleinbleiben muss in kleinen Schritten bereits jetzt geübt werden! Immer mal wieder den Raum für ein paar Minuten verlassen (Tür schließen). Auf gar keinen Fall in den Raum zurück gehen, wenn der Welpe bellt oder jault. Das würde ihn darin bestätigen, dass bellen/jaulen zum Erfolg führt! Gerne dem Welpen einen besonderen Kauknochen (z. B. Rinderkopfhaut oder Rinderkaustange) oder gefüllten Kong als Beschäftigung in der Zeit geben. Beim Zurückkommen den Knochen/Kong wegnehmen und erst wieder geben, wenn der Raum erneut für kurze Zeit verlassen wird. Relativ schnell wird der Welpe merken, dass es etwas Schönes gibt, wenn ihr nicht da seit. Und er wird sich darauf freuen, dass ihr in alleine lasst. So kann die Zeit, in der der Welpe alleine bleibt, in kleinen Schritten gesteigert werden. Allerdings sollte der Welpe in den ersten Monaten nie länger als eine max. zwei Stunden alleine bleiben (nach erfolgreichem Training). Das hält auch die Blase noch gar nicht aus.
Beim zurückkehren in den Raum/ nach Hause den Welpen gar nicht beachten. Wenn er an euch hochspringen sollte, wegdrehen und ignorieren.

Nach der Eingewöhnung empfehlen wir den Besuch einer guten Hundeschule. Bitte genau darauf achten, wie der Umgang in der Welpenstunde ist. Leider gibt es Hundeschulen, wo die Welpen sich selbst überlassen sind. Die ängstlichen bekommen noch mehr Angst und die starken werden zum Rüpel erzogen. So etwas gilt es zu vermeiden!

Den Welpe bitte nicht täglich bis zum Äußersten auslasten. Er muss kein "Balljunkie" werden, der nur noch wild herumhüpft, weil er spielen will. Kurze Spiele mit dem Futterbeutel sind da sinnvoller. Der Welpe lernt apportieren, die Nase einzusetzen und baut durch das tolle Spiel eine Bindung zu euch auf. 5- 10 min tgl. reichen und der Welpe ist glücklich und zufrieden und schläft. Anfangs benötigen die Welpen viel Schlaf, das heißt aber nicht, dass es gleich "in die vollen" gehen muss, sobald der Welpe wach ist. Auch der Welpe muss lernen wann Spielzeit ist (und das bestimmt nicht der Welpe) und wann Ruhe ist. Bei uns ist es so, dass im Haus nicht gespielt wird. Das war anfangs mit 2 Hunden nicht ganz leicht. Wir haben es aber konsequent unterbunden. Ruhige Nasensuchspiele (Schnüffelteppich, Leckerli in einer Kiste mit geknülltem Zeitungspapier, etc.) sind im Haus erlaubt, aber keine Tobe-/ Zerrspiele.  

 

Sportliche Betätigungen, wie Joggen, am Fahrrad laufen, Agility, etc. bitte erst im Alter von ca. einem Jahr anfangen. Auch in und aus dem Kofferraum springen sollte ein Junghund noch nicht. Wer zu früh anfängt, seinen Hund sportlich zu belasten, riskiert massive gesundheitliche Probleme des Bewegungsapparates. Denn zu frühe Belastung verhindert, dass Knochen und Gelenke sich gesund entwickeln können. Im Wachstum sind die Knochen noch weich, sie können sich verformen oder absplittern. Fehlstellungen und Krankheiten wie Ellenbogen- oder Hüftgelenksdysplasie können die Folge sein.

Junge Hunde müssen ausreichend Bewegung bekommen, aber der Entwicklung angemessen und so wie sie mögen. Spaziergänge und respektvolles, körperliches Spielen mit dem Menschen oder mit anderen Hunden sind besser geeignet. Auch erste Nasenarbeit hinterlässt keine bleibenden Schäden...

http://stvv.ch/dokumente/merkblaetter/BewegungWelpe_d.pdf

Dem Welpen bitte verschiedene Möglichkeiten zum Kauen zur Verfügung stellen, andernfalls wird er sich, vor allem während des Zahnens, an den Möbeln ausleben. 

Gut geeignet sind: Rinderkopfhaut, gedrehte Rinderkaustange, Kaffeeholz (liegt bei uns immer zur freien Verfügung rum) und Kauwurzeln. Bitte kein Hirschgeweih anbieten. Die Zähne können hierdurch brechen!!

Leichte Zerrspiele erleichtern das Zahnen beim Welpen. Bitte nicht ruckartig ziehen, am besten das Seil oder Tuch nur festhalten und der Welpe entscheidet selbst wie doll er ziehen möchte. Während des Zahnens tgl. ins Maul schauen und lose Zahnkappen vorsichtig entfernen (nicht mit Gewalt). Frieda hat sich immer bemerkbar gemacht, wenn eine lose Zahnkappe gestört hat und war regelrecht erleichtert, sobald wir diese entfernt haben. Die Eckzähne bitte besonders im Auge behalten. Es gibt Hunde, bei denen wachsen die bleibenden Zähne neben den Milcheckzähnen, weil diese nicht ausgefallen sind. Das gilt es unbedingt zu vermeiden. Daher leichte Zerrspiele und immer mal wieder an den Eckzähnen wackeln, sobald diese lose sind.

Wir arbeiten mit unseren Hunden nach der Natural Dogmanship Methode nach Jan Nijboer und empfehlen jedem das Buch zu kaufen und/oder sich seine Webvorträge anzusehen (einige sind kostenfrei)!

Jan Nijboer - Vom Welpen zum Familienhund mit Natural Dogmanship 

ISBN: 978-3-440-11234-2

Bibliothek - Natural Dogmanship® Webvorträge (natural-dogmanship.de)

weitere Empfehlungen:

Mel Koring (Kosmos Verlag) - Welpenschule, Das 8- Wochen- Training 

ISBN: 978-3-440-15602-5 

Christina Sondermann - Einfach schnüffeln! Nasenspiele für den Hundealltag

ISBN: 978-3-8001-0919-7

Startrampe – Ein intergalaktisch guter Videokurs für Welpenbesitzer – Trainingsanleitungen wie von einer fremden Galaxie (startrampe-fuer-welpen.de)

Abschalttraining/ Umweltsozialisation:

Beim Abschalttraining lernt der Welpe/Hund in einem für ihn belebten Umfeld trotz der viele neuen Eindrücke abzuschalten, sich zu entspannen, zur Ruhe zu kommen.

Dies ist wichtig, um später mit einem ruhigen Hund überall hingehen zu können, ihn gesellschaftsfähig zu machen.

Das wird benötigt:

Hundeleine, Hundedecke, Futterbeutel mit Futter, Kotbeutel

Grundsätze:

- Die Reizsituationen langsam steigern, nicht überfordern.

- Nur ein Abschalttraining pro Tag an einem Ort.

- So nah wie möglich an den Ort mit dem Auto fahren und den Welpen an den Abschaltort tragen.

- Zeit nehmen, selbst ruhig und gelassen bleiben.

Praxis:

Die Grundbedürfnisse (Hunger, Durst, sich Lösen) des Welpen sollten vor dem Abschalttraining befriedigt sein.

Der Welpe sollte eher zufrieden und müde als ausgeschlafen sein. Das heißt vor dem Abschalttraining wird Zuhause mit dem Futterbeutel oder anderweitig gearbeitet. Danach fahrt ihr mit dem Welpen zum Abschaltort.

Sollte der Abschaltort ein Café sein oder ein anderer Ort, an dem ihr nicht am/im Auto bleibt, so wird der Welpe den Rest des Weges getragen.

Am Ort selbst darf der Welpe auf der Decke auf euren Schoß liegen, später auf der Decke neben euch. 

Wenn der Welpe zur Ruhe kommt, dann darf er die Futterration aus dem Futterbeutel fressen. Wenn der Welpe aufgefressen hat, ruhig noch einen kurzen Augenblick am Ort bleiben. Den Welpen zurück zum Auto tragen und nach Hause fahren.

Gerade bei ängstlichen Welpen ist das Abschalttraining sehr wichtig. Hier muss mit einem ruhigen Ort angefangen werden und am besten erst einmal aus dem Kofferraum raus und nur ganz kurz. So lange an den selben Ort fahren, bis der Welpe gelassen bleibt. 

 

Mögliche Abschaltorte:

- Parkplatz Baumarkt/ Supermarkt

- Café

- Marktplatz/ Innenstadt

- Wiese, Platz im Wald, See

- Park im Altenheim/ Schlosspark

- Schulhof

- Spiel-/ Sportplatz

- Bahnhof

- Tierpark

- Reitstall/ Bauernhof

- Bus-/ Zugfahren

- Autobahnraststätte

- Baustelle

Erst wenn der Welpe an vielen Orten liegend neben euch zur Ruhe bekommen ist, kann angefangen werden gehend neue Orte zu erkunden. Vorher wäre ein Spazierengehen an ständig neuen Orten Stress pur!

Der Welpe hat etwas Neues entdeckt, kann diesen Reiz aber gar nicht richtig aufnehmen, da er schon mit dem nächsten Reiz auf dem Spaziergang konfrontiert wird. Das führt zu Reizüberflutung und einem ängstlichen Welpen.

Impulskontrolle

Die wichtigste Eigenschaft eines gut erzogenen Hundes ist die sogenannte Impulskontrolle. Impulskontrolle bedeutet, dass dein Hund dazu in der Lage ist, seine Handlungen und Emotionen zu kontrollieren. Ist er zum Beispiel gerade mit Spielen beschäftigt und wird von dir gerufen, hat er die Wahl, dich zu ignorieren oder diesen Impuls zu kontrollieren, sein Spiel zu unterbrechen und zu dir zu kommen.

Für unsere Hunde können solche Reize vielfältig sein. Beispiele sind Futter, geworfenes Spielzeug, Artgenossen und Wild.

 

Übung 1: Augenkontakt

Schritt 1: Nimm ein Leckerchen in jede Hand.

Schritt 2: Lasse deinen Hund vor dir sitzen.

Schritt 3: Strecke die Arme seitlich aus. Vermutlich wird dein Hund nun nach den Händen mit Futter darin schauen. Das macht nichts – gib ihm ruhig Zeit zum Denken.

Schritt 4: Sobald er dich anschaut, bekommt er sein Futter. Wichtig hierbei ist, dass er wirklich nur dann bestätigt wird, wenn er dich bewusst ansieht. Wenn dein Hund hochspringt, bellt oder sich sein Leckerchen mit Tricks zu verdienen versucht, ist das gar nicht schlimm, dafür ist das Training da. Bleibe dann einfach ruhig. Erst wenn das gewünschte Verhalten gezeigt wird, hat dein Hund Erfolg. Sollte er grob mit dir werden oder etwas tun, was du wirklich auf gar keinen Fall möchtest, bringe ihn ohne zu strafen zurück auf die Ausgangsposition.

Übung 2: Konzentration

Schritt 1: Gib deinem Hund das Hörzeichen zum Sitzen, Liegen oder hole ihn in die Grundstellung.

Schritt 2: Lasse eine zweite Person deinen Hund ablenken. Mit Futter das geworfen wird, einem gerollten oder gar geworfenen Ball etc. 

Auch Kinder die mit einer Frisbee oder einem Ball in unmittelbarer Nähe spielen, sind eine große Herausforderung.

Schritt 3: Hält dein Hund die Position ein, belohne ihn angemessen! Wenn der begeisterte Ballfreund vorbildlich sitzen- oder liegengeblieben ist, während der Ball an ihm vorbei flog, dann ist ein Stück Trockenfutter als Belohnung zu wenig. Wie wäre es da mal mit einem Stück Fleischwurst oder Käse?

Durch diese Übung lernt dein Vierbeiner, sich nicht von anderen ablenken zu lassen und nur auf seinen Besitzer zu hören. Dazu gehören Selbstbeherrschung und Gehorsam – Tugenden, die sich für den Hund durch Leckerchen auszahlen!
Tipp: Vor allem am Anfang kann eine Absicherung mit einer langen Leine sinnvoll sein, damit sich deinem Liebling die Übung leichter fällt.

Übung 3: Auf Freigabe warten

Schritt 1: Bringe deinen Hund in eine Position deiner Wahl. Sitz, Platz, Steh oder was sich anbietet.

Schritt 2: Entferne dich. Zunächst wenige Schritte. Wenn du die Übung schwieriger gestalten möchtest, kannst du später sogar außer Sicht gehen.

Schritt 3: Platziere einen Reiz. Beispielsweise ein geworfenes Hundespielzeug, ein an einer langen Leine über den Boden gezogenen Dummy (für die jagdlich ambitionierten Hunde) oder den besten Hundekumpel, mit dem sonst immer wild getobt wird. Auch hier gilt: sei kreativ!

Schritt 4: Gehe zu deinem Hund zurück. Belohne ihn in der Position, in der er bleiben sollte.

Schritt 5: Gib ihn mit einem Auflösekommando frei. Nun darf er sich seinen Ball oder den Dummy holen oder mit seinem Kumpel rennen.

Ebenso wie bei der vorigen Übung lernt dein Hund Selbstbeherrschung. Und zwar auch dann, wenn du nicht direkt daneben stehst.

Für einen Welpen und Junghund sind solche Übungen unheimlich schwer! Mit Übung 3 erst beginnen, wenn Übung 2 sehr gut mit verschiedenen Variationen sitzt. 

Frieda, 7 Monate

Welpen, 8 Wochen

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Amira, 3 Monate

Futterbeutelsuche/ Dummytraining

Der Labradoodle ist ein intelligenter, lernfähiger Hund, der gerne gefördert werden möchte.

Hierzu eignen sich verschiedene Sachen. Wir haben uns für die Futterbeutelsuche entschieden und können dies nur jedem empfehlen. Es bringt unheimlich viel Spaß, dem Hund wie auch dem Besitzer. 

Auch die Suche nach Gegenständen und Personen ist möglich, sobald der Hund das Prinzip verstanden hat.

Frieda sucht nicht nur ihren Futterbeutel, sondern auch unheimlich gerne unsere Kinder. Diese sind mit Begeisterung dabei und auch fremde Kinder verstecken den Futterbeutel gerne und sind begeistert, wenn Frieda diesen zurückbringt. 

 

Vorteile:

- zusätzliche Bewegung für den Hund

- steigert die Selbstständigkeit des Hundes

- Förderung der Konzentration und Ausdauer (mentale Auslastung)

- Festigung des Verhältnisses zwischen Hund und Besitzer

- viele verschiedene Variationen sorgen für Abwechslung

- steigert die Gehorsamkeit bei Ablenkungen (Impulskontrolle)

Frieda, 6 Monate alt:

Unsere Tochter hat beim Spazierengehen den Futterbeutel versteckt. Frieda musste bei mir warten und durfte erst auf Kommando los. 

Frieda, 9 Monate alt:

Unser Sohn hat sich versteckt und Frieda durfte suchen. Das Video zeigt nur ca. das letzte Drittel der Suche. Leider etwas wackelig, aber es zeigt was Frieda und uns Spaß macht...

(An der Leine, weil sie sonst fürs Filmen zu schnell gewesen wäre. Normalerweise läuft Frieda bei der Suche frei...)

Anila aka Nellie, 3 Monate alt.

Vor dem Suchen kommt das Apportieren, verbunden mit dem Leinentraining. Der Hund verbindet Halsband und Leine mit etwas positivem.